
Die Vogelkirsche- Baum des Jahres 2010
Die Maikönigin der Bäume- eine Schönheit in schneeweißem Kleid.
Jedes Jahr im Frühling zieht ein weisses Leuchten durch das Land. Ein Abschiedsgruß für den Winter, ein Willkommen für den Sommer.
Die Kirschblüte fasziniert mit ihrer Pracht wie kaum eine andere Baumart. Die Blüten erscheinen noch vor den Blättern. Sie bilden mit ihrem reinen Weiss einen wirkungsvollen Kontrast zur dunklen Rinde der Kirsche. Diese wirkt mit ihren dunklem Teint mit dezenten Querstreifen (Ringelborke) edel, ebenso wie das Holz was sie in ihrem Inneren birgt.
Die Vogelkirsche ist eine wärmeliebende Halbschattenbaumart. Sie findet sich beigemischt an Waldrändern, Hecken und Steinriegeln sowie in der Kulturlandschaft.
Wegen ihres wertvollen Furnier- Holzes wird sie auch forstlich in Misch- und (meist kleineren) Reinbeständen angepflanzt. Sie ist sehr verjüngungsstark und kann so auch auf natürliche Weise Standorte dominieren. Für die verbreitung in der Landschaft nutzt sie geren auch die Dienste der Vögel, denen sie im Gegenenzug mit leckeren Kirschen aufwartet. Diese sind bereits in der Wildform auch für den Menschen gut geniessbar und verleiten zum "Kirschkern- Weit- Spucken". Womit sich der Baum eine neue Verbreitungsmöglichkeit erschliesst.
Das Japanische Kirschblütenfest übrigens findet ohne die Vogelkirsche statt. Diese ist nach ihrem natürlichen Verbreitungsgebiet eine bodenständige Europäerin, schaut jedoch mit Vorkommen in Kleinasien und jenseits des Kaukasus auch gerne mal "über den Tellerrand".
Die Europa zugewandten Teile der umliegenden Kontinente zeigen Einbürgerungen der Vogelkirsche. Ob dies auf Kirschkern- Weitspuckrekorde vor Erfindung des Guinessbuches zurückzuführen ist bleibt fraglich.
Wenn Sie jetzt noch wissen wollen wer die 1 Million Blüten gezählt hat, dann sollten Sie unbedingt auf die Seite des Baum des Jahres 2010 schauen.






